Gutenberg-Direktorin: „Für Betroffene die Hölle“

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Deutsche Presse-Agentur

Die Direktorin des Erfurter Gutenberg- Gymnasiums, Christiane Alt, hat nach dem Blutbad von Winnenden dazu aufgefordert, den Betroffenen Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten zu gönnen. „Ich weiß, was die Betroffenen noch nicht ahnen können: Welch langer Prozess vom Aufstehen bis zum wieder Gehen lernen vor ihnen liegt“, sagte Alt am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Schüler, Lehrer und die Angehörigen von Opfern brauchten Zeit, „um das Unglaubliche akzeptieren zu können.“ Beim Massaker am Gutenberg-Gymnasium 2002 waren 16 Menschen erschossen worden. Danach tötete sich der 19-jährige Täter selbst.

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