Deutsche Presse-Agentur

Nach dem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Haßmersheim im Neckar-Odenwald-Kreis suchen die Ermittler weiter nach der Ursache des Feuers. Die Kriminaltechniker hätten wegen der Einsturzgefahr bislang nur einen Teil der Wohncontainer untersuchen können, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Heilbronn. Im Laufe des Tages wollen die Experten demnach mithilfe einer Spezialfirma auch die anderen Container untersuchen. Bereits am Sonntag hatten die Ermittler eine Brandstiftung von außen ausgeschlossen. Am Montagmittag wurde der Komplex noch während der Spurensicherung bewacht.

Das Feuer war am Sonntagmorgen in der Unterkunft für Asylbewerber ausgebrochen. Dabei waren etwa 50 Wohncontainer zerstört worden. In den niedergebrannten Containern seien etwa 25 Männer untergebracht gewesen. Sie konnten sich alle in Sicherheit bringen. In einer zweiten Reihe von Containern leben demnach etwa 40 weitere Menschen. Die Polizei hatte zunächst mitgeteilt, dass etwa 70 in der Unterkunft lebenden Asylbewerber betroffen gewesen seien. Sie sind auf andere Asylbewerberunterkünfte verteilt worden. Das Landratsamt Heilbronn entscheide nun, wo die Menschen künftig untergebracht werden, hieß es bei der Polizei.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen