Deutsche Presse-Agentur

Die Zukunft des Großen Preises von Deutschland auf dem Hockenheimring ist weiterhin offen. Nur wenn der Zuschauerzuspruch gegenüber 2008 für das im nächsten Jahr wieder anstehende Formel-1-Rennen um ein Drittel auf 80 000 Besucher gesteigert werden kann, ergibt sich eine Perspektive. Die regionalen Wirtschaftsverbände wollen deshalb Karten für eine 20 000 Zuschauer fassende Zusatztribüne verkaufen. „Wir streben eine schwarze Null an“, sagte Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Als Haupteigner der Hockenheimring GmbH musste die Stadt das Defizit von 5,3 Millionen Euro beim letzten Grand Prix weitgehend selbst tragen. Der Gemeinderat entscheidet am 25. März, ob es weiterhin einen Grand Prix auf der Strecke gibt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen