Grippeschutzimpfung
Eine Patientin lässt sich in einer Polyklinik gegen Grippe impfen. (Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Nach Bekanntwerden der ersten beiden Grippefälle der aktuellen Influenzasaison hat das Gesundheitsministerium für eine Schutzimpfung geworben. Besonders wichtig sei diese für chronisch Kranke aller Altersgruppen, Schwangere sowie Medizin- und Pflegepersonal, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

25 von 100 Menschen sind bundesweit nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei der außergewöhnlich starken Grippewelle 2017/2018 an Influenza gestorben. Im Südwesten waren in der Saison 2016/2017 rund 20 Prozent der über 60-Jährigen gegen Grippe geimpft. „Hier besteht noch großer Steigerungsbedarf. Auch wenn der Impfschutz mit zunehmendem Alter meist schwächer wird, kann die Impfung auch in höheren Altersgruppen Komplikationen und Todesfälle reduzieren“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne).

Um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen, ließ sich der Minister am Mittwoch selbst an seinem Stuttgarter Dienstsitz gegen Grippe impfen. Für alle Versicherten bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten des Vierfachimpfstoffs gegen vier verschiedene Virustypen.

Pressemitteilung Robert Koch-Institut

Pressemitteilung Ministerium

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