Gerichtsvollzieher wirtschaftete in eigene Tasche: Anklage

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Deutsche Presse-Agentur

Aus Geldnot soll ein 51-jähriger Gerichtsvollzieher aus Singen (Kreis Konstanz) 41 700 Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat nach Angaben vom Donnerstag Anklage wegen Untreue erhoben. Der Gerichtsvollzieher soll bei Zwangsvollstreckungen zwischen Februar 2004 und Februar 2008 Einnahmen teilweise nicht bei den jeweiligen Gläubigern abgeliefert haben. Die Anklagebehörde legt ihm 107 Fälle zur Last. Der 51-Jährige hat die Betrügereien gestanden und ist vorläufig vom Dienst suspendiert worden. Ein Prozesstermin vor dem Amtsgericht Singen steht noch nicht fest.

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