Ein Mann trainiert mit Spielkarten sein Gedächtnis
Ein Mann trainiert mit Spielkarten sein Gedächtnis. (Foto: Klaut-Dietmar Gabbert/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Wer kann sich die meisten Wörter, Zahlen, Namen oder Geschichtsdaten merken? Das ermittelt seit Freitag die 21. Deutsche Gedächtnismeisterschaft in Tuttlingen. Kinder, Junioren und Erwachsene treten dabei in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an - sie müssen beispielsweise 125 Fotos von Personen den richtigen Vor- und Nachnamen zuordnen oder sich möglichst viele Binärziffern merken. Die Sieger sollen am Samstagabend feststehen.

Organisiert wird der Wettkampf von der Gesellschaft für Gedächtnis- und Kreativitätsförderung (GGK). Dessen Gründer und Geschäftsführer Klaus Kolb nahm 1995 als erster deutscher Teilnehmer bei den World Memory Championships teil und brachte die Idee mit nach Deutschland. 1997 gingen die ersten Deutschen Gedächtnismeisterschaften, die heute unter dem Namen „Memo Masters“ laufen, an den Start. Im vergangenen Jahr gewann nach Angaben der GGK der Münchner Rechtsanwalt Simon Reinhard bei der Meisterschaft in Magdeburg - er konnte sich 1540 Zahlen nach 30 Minuten Einprägezeit sowie 260 Wörter nach 15 Minuten Einprägezeit merken.

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