„Ganz andere Hausnummer“: ALBA vor Playoff-Start gegen Ulm

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Franz Wagner und Joshiko Saibou
ALBAs Franz Wagner und Joshiko Saibou (l-r.), hier jubelnd nach dem Spiel gegen s.Oliver Würzburg. (Foto: Andreas Gora/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur
Nicolas Sowa

Basketball-Bundesligist ALBA Berlin hat das Ende der Hauptrunde schnell abgehakt und schaut auf die bevorstehenden Playoffs. „Man kann aus so einem Spiel nicht viel mitnehmen. Man hat gesehen, dass sich niemand verletzen wollte“, sagte ALBA-Manager Marco Baldi nach dem 80:79-Zittersieg bei den MHP Riesen Ludwigsburg am Sonntag. „Aber es ist immer besser mit einem Sieg in die Playoffs zu gehen.“ Für beide Teams ging es sportlich um nichts mehr. ALBA schloss die Punkterunde als Dritter ab.

Deshalb geht der Blick sofort nach vorne. Am Samstag startet ALBA mit einem Heimspiel in die Best-of-Five-Serie gegen ratiopharm Ulm (18.00 Uhr). „Und das wird eine ganz andere Hausnummer“, sagte Baldi. Die Berliner erwarten einen unangenehmen Kontrahenten. „Ein sehr schwieriger Gegner, der zuletzt aufsteigende Form zeigte“, warnt Sportdirektor Himar Ojeda vor dem Sechstplatzierten der Tabelle.

Nach zuletzt vier Spielen in acht Tagen freut ALBA sich über die Woche Zeit zur Vorbereitung. „Das ist für uns purer Luxus“, sagte Baldi. Nationalspieler Joshiko Saibou schließt sich dem an: „Wir können alle Wehwehchen behandeln lassen. Das wird uns gut tun.“ Für Ojeda ist das ein entscheidender Faktor. „Gegen Würzburg haben wir schon gezeigt, wie gut wir spielen können, wenn wir vorher mehr Vorbereitungszeit auf ein Spiel haben“, so der Spanier.

ALBA muss schnell den Kopf frei bekommen und „sich voll auf das konzentrieren, was kommt“, fordert Baldi. Die Zeit soll aber nicht nur zur Regeneration genutzt werden. „Es geht nicht nur um Müdigkeit, sondern auch um fehlendes Training“, sagt Ojeda. Denn das kam während des Spielemarathons der letzten Wochen oft zu kurz. Und „wenn du nicht trainierst, kannst du keine Fehler korrigieren“, meint Ojeda.

Nun kann ALBA nach langer Zeit wieder Kleinigkeiten einstudieren, „um den Gegner vielleicht zu überraschen“, hofft Baldi. Aber der Manager warnt: „Das kann uns andersherum auch passieren.“

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