Der Freiburger Torschütze  Nils Petersen jubelt nach dem 2:0
Der Freiburger Torschütze Nils Petersen jubelt nach dem 2:0. (Foto: Thomas Frey / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Im Gegensatz zu vielen anderen Profis und Trainern findet Nils Petersen vom Bundesligisten SC Freiburg die seit der Rückrunde geltenden Anti-Mecker-Regel gut. Die von den Schiedsrichtern seit Rückrundenbeginn konsequent angewandte Regel sei „sinnvoll“, sagte der frühere Profi von Werder Bremen dem Onlineportal „deichstube.de“ (Donnerstag). „Wer den Lauten macht und sich beim Schiedsrichter beschwert, wird mit Gelb verwarnt. Das ist gut und richtig.“

Gleichzeitig forderte Petersen etwas Zeit für die Fußball-Profis mit dem Umgang der neuen Regelung. „Wir Spieler müssen uns daran auch erst mal gewöhnen“, erklärte er. „Es war bislang ja irgendwie in Ordnung, zu diskutieren, sich zu beschweren. Über Jahre „durften“ wir Spieler so agieren - jetzt ist damit plötzlich Schluss.“

Einen Fußball ohne jegliche Gefühlsregungen befürchtet Petersen allerdings nicht. „Es wird oft genug Situationen geben, in denen wir unsere Emotionen nicht im Griff haben, in denen es mal knallt. Dann gibt es eben Gelb - für mich ist das okay“, sagte der zweifache Nationalspieler. „Das gehört jetzt zum Fußball, genauso wie die Emotionen - aber das müssen wir erst noch lernen.“

Bericht deichstube.de

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