Mordprozess in Freiburg
Der Angeklagte wird mit einer Jacke über dem Kopf in den Gerichtssaal geführt. (Foto: Patrick Seeger / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Ein 53-Jähriger, der seine Ex-Frau und seinen vierjährigen Sohn erstochen haben soll, hat sich zum Prozessauftakt in Freiburg entschuldigt. „Ich bitte um Verzeihung, um Vergebung“, sagte der Angeklagte am Mittwoch unter Tränen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Deutschen vor, seine Ex-Frau und den gemeinsamen Sohn nach einem Trennungsstreit am 28. Juli 2017 im Auto vor einer Tiefgaragenausfahrt in Teningen erstochen zu haben (Az.: 1 Ks 300 Js 23931/17 AK 1/18).

Für den Prozess vor dem Landgericht Freiburg sind bis Ende April sieben weitere Termine anberaumt. Die Schwurgerichtskammer will 22 Zeugen hören, darunter neun Polizisten, zwei Rechtsmediziner und einen psychiatrischen Sachverständigen. Am Ende der Beweisaufnahme soll es ein Gutachten zur Frage der Schuldfähigkeit geben.

Mitteilung des Landgerichts

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen