Fasching, Karneval oder Fasnacht – für die fünfte Jahreszeit gibt es viele Namen. Wir erklären, wie dieser Brauch entstand.
Deutsche Presse-Agentur

Für die Narren im Südwesten hat mit dem Dreikönigstag wieder die schönste Zeit im Jahr begonnen: Am Montag starteten die Zünfte an vielen Orten mit dem traditionellen „Einschnellen“ in die Fastnacht. Dabei schwingen die Narren ihre Karbatschen und Peitschen und machen jede Menge Lärm. In anderen Städten und Gemeinden wird symbolisch der Staub des Vorjahres von den hölzernen Masken und dem Häs - also dem Gewand der Narren- entfernt. Rund sieben Wochen lang dauert die Fastnacht in diesem Jahr. Auf dem Programm stehen zahlreiche Umzüge, Fastnachtsbälle und Narrentreffen.

Bärbel Noel entstaubt eine Fastnachtsmaske einer Narrenfigur
Bärbel Noel von der Narrenzunft Schwenningen entstaubt eine Fastnachtsmaske einer Narrenfigur. (Foto: Patrick Seeger / DPA)

Ernst wird es am Dreikönigstag in Stockach (Kreis Konstanz). Dort wird am Abend (20.00 Uhr) verkündet, welcher Politiker sich in diesem Jahr vor dem traditionellen Narrengericht verantworten muss. Auf der Anklagebank saßen in der Vergangenheit bereits Franz Josef Strauß, Hans-Dietrich Genscher und Angela Merkel. Der Prozess ist dieses Jahr am 20. Februar, dem „Schmotzigen Dunschtig“.

Mit diesem Tag beginnt im Südwesten auch die „heiße Phase“ der Fastnacht. Dann haben für wenige Tage die Narren das Sagen - bis am darauffolgenden Aschermittwoch Schluss mit lustig ist. Der Termin dafür richtet sich nach Ostern und ändert sich damit jedes Jahr.

Meist gelesen in der Umgebung

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen