Kraus gegen Schmidt und Simak
Stuttgarts Michael Kraus setzt sich gegen die Berliner Erik Schmidt (28) und Frederik Simak (24) durch. (Foto: DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Füchse Berlin haben ihren Personalsorgen Tribut zollen müssen und das zweite Spiel in Folge in der Handball-Bundesliga verloren. Der EHF-Pokalsieger unterlag am Donnerstag dem TVB Stuttgart mit 25:30 (12:17). Die 7131 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle sahen eine bemühte Füchse-Mannschaft, die in der aktuellen Konstellation aber wenig ausrichten kann. Mit 14:8-Punkten liegen die Berliner schon acht Zähler hinter der Tabellenspitze.

In der Anfangsphase scheiterten die Füchse immer wieder an Stuttgarts Torwart Johannes Bitter, der sein 500. Bundesligaspiel absolvierte. Nach 15. Minuten führten die Gäste aus Stuttgart 7:3. Bei den Füchsen, die ihren Rumpfkader mit vier Nachwuchsspielern auffüllen mussten, war im Angriff das Fehlen solch etablierter Kräfte wie Fabian Wiede, Paul Drux oder Mattias Zachrisson deutlich zu merken.

Auch im weiteren Verlauf bekamen die Berliner ihre Abschluss-Schwäche nicht in den Griff. Da auch die Abwehr nicht kompakt genug stand, lagen die Füchse zur Halbzeit fast schon aussichtslos mit 12:17 hinten. Die Gastgeber mühten sich im zweiten Abschnitt redlich. Doch selbst eine zweimalige Überzahlsituation nutzten sie nicht, um den Rückstand entscheidend zu verringern. Auf mehr als zwei Tore kamen die Füchse gegen die Schwaben nicht heran. Am Ende war der Rückstand wieder auf fünf Tore angewachsen.

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