Deutsche Presse-Agentur

Psychische Krankheiten bei Jugendlichen wie beim Amokläufer von Winnenden sollten nach Expertenmeinung nicht als sozialer Makel betrachtet werden. „Es ist wichtig, Vorurteile abzubauen und solche Erkrankungen nicht zu verheimlichen“, sagte der Vorsitzende des Berufsverbands Deutscher Nervenärzte (BVDN), Frank Bergmann, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Krefeld. Notwendig sei, psychische Krankheiten wie Depressionen „zu erkennen und nachhaltig zu behandeln“, forderte er. „Gerade in einer Gruppe von jungen Leuten gilt eine Therapie als völlig uncool“, berichtete er.

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