Deutsche Presse-Agentur

Der frühere EnBW-Chef Utz Claassen verklagt den Karlsruher Stromkonzern auf Pensionszahlungen in sechsstelliger Höhe. Nach Angaben eines Sprechers des Energieversorgers fordert der 45-Jährige, dass das Übergangsgeld, dass die EnBW seit einigen Monaten nicht mehr zahlt, weiterhin überwiesen wird. Die EnBW hatte die Pensionszahlungen Anfang des Jahres eingestellt, bestätigte ein Sprecher am Donnerstag einen Bericht der „Financial Times Deutschland“. Nach EnBW-Angaben wird das Ruhegeld nicht mehr gezahlt, weil Claassen nach seinem Abschied von dem Stromkonzern zu einem Finanzinvestor gewechselt war. Claassen hatte die EnBW nach vierjähriger Amtszeit zum Oktober 2007 verlassen.

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