Erste Frauen und Mädchen aus Nordirak jetzt im Südwesten

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Klaus-Peter Murawski
Klaus-Peter Murawski (Grüne), Chef der Staatskanzlei. (Foto: Marijan Murat/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Nach langen Vorbereitungen sind die ersten 23 missbrauchten Frauen und Mädchen aus dem Nordirak im Südwesten angekommen. Die Gruppe sei am Samstag angereist, sagte der Chef der Staatskanzlei, Klaus-Peter Murawski (Grüne), am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Baden-Württemberg legt als bislang einziges Bundesland ein Sonderprogramm auf, um Opfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu helfen. Nach derzeitigem Stand sollen rund 650 Frauen und Mädchen bis zum Jahresende nach Baden-Württemberg gebracht werden. Der Großteil wird vermutlich der religiösen Minderheit der Jesiden im Nordirak angehören. Murawski bat die Öffentlichkeit noch einmal darum, zurückhaltend mit dem Thema umzugehen. Die Frauen und Mädchen seien traumatisiert.

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