Erneut illegaler Welpenhandel im Südwesten aufgedeckt

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Golden Retriever-Welpen
Golden Retriever-Welpen, die aus einem Tiertransporter gerettet wurden. (Foto: David Ebener/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Eineinhalb Wochen nach dem Fund von mehr als 100 Hunde- und Katzenbabys in einem Transporter haben Ermittler im Südwesten erneut einen Fall von illegalem Welpenhandel aufgedeckt. Wie die Polizei in Esslingen bei Stuttgart mitteilte, hatten die Beamten in der Nacht zum Samstag auf einem Firmengelände einen rumänischen Transporter mit zehn Hundewelpen entdeckt. Ein aufmerksamer Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens hatte demnach den Hinweis gegeben. Die Überprüfung ergab, dass die Welpen illegal und nicht artgerecht nach Deutschland transportiert wurden - wo sie wohl verkauft werden sollten. Gegen zwei Rumänen im Alter von 26 und 33 Jahren wurde daraufhin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Illegaler Welpenhandel in Zahlen

Die Welpen wurden beschlagnahmt und in einem Tierheim untergebracht. Einen Polizeisprecher zufolge ist ihr Zustand aber nicht kritisch. Erst Anfang des Monats hatten Ermittler mehr als 100 Hunde- und Katzenwelpen bei Leonberg (Kreis Böblingen) aus einem Transporter aus der Slowakei befreit. Die Tiere waren jedoch in einem schlechten Zustand. Mehrere starben später im Tierheim.

Hunde- und Katzenbabys aus Transporter befreit
Ihre Augen sind verklebt, viele sind unterernährt und traumatisiert: Polizisten haben mehr als 100 Hunde- und Katzenbabys auf der Autobahn bei Leonberg aus einem Transporter befreit. Die Tiere kommen aus der Slowakei und sollten nach Spanien gebracht werden. Inzwischen hat das Tierheim Stuttgart sie aufgenommen und erstversorgt.
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