Schwäbische Zeitung

Ravensburg (dpa/lsw) - Die Staatsanwaltschaft Ravensburg hat das Ermittlungsverfahren gegen zwei Geschäftsführer der Großmolkerei Omira wegen Verdachts des Etikettenschwindels bei Käse vorläufig eingestellt. Wenn die Manager eine Geldbuße von 100 000 Euro zahlten sei ein Schlussstrich unter die Angelegenheit gezogen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Sie hatte wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch sowie gegen das Markengesetz ermittelt. Nach Darstellung der Anklage hatten die Geschäftsführer die Verantwortung dafür, dass zwischen 2008 und 2010 etwa 227,5 Tonnen Käse unter anderem als „Bodenseekäse“ auf den Markt gebracht wurden, obwohl die Ware in den Niederlanden und teilweise auch parallel in Bremen hergestellt wurde.

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