Deutsche Presse-Agentur

Entwarnung am Rhein: Die Meldung, das Wasser bei Basel sei mit der Chemikalie Hexachlorethan verschmutzt, beruhte auf einem Irrtum. Das Basler Amt für Umwelt und Energie (AUE) teilte am Freitag mit, die falsche Beschriftung einer Referenzprobe habe zu einem „unangenehmen Fehler“ geführt. Die tatsächliche Wasserbelastung sei völlig unerheblich. Die Behörde hatte aufgrund der ursprünglichen Resultate, die um den Faktor zehn zu hoch lagen, vorsorglich die Öffentlichkeit informiert. Die Nachbarkantone und Deutschland wurden gebeten, bei der Suche nach dem Verursacher zu helfen. Hexachlorethan ist Chlorkohlenwasserstoff, der die Leber schädigen kann.

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