Deutsche Presse-Agentur

Der Ekelfleisch-Prozess gegen einen Mannheimer Großhändler geht erst am 3. April vor dem Amtsgericht weiter. Wie das Gericht am Dienstag in Mannheim mitteilte, sind insgesamt drei Fortsetzungstermine mit weiteren Zeugen geplant. Ein Urteil könnte demnach am 24. April fallen. Der 51-Jährige muss sich seit vergangenem Freitag wegen Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz verantworten. Laut Anklage waren bei ihm im Mai 2005 rund 11,6 Tonnen Geflügel und Lammfleisch sichergestellt worden, das verdorben, falsch deklariert oder teilweise angetaut war. Dem Mann droht eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr.

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