Eisbären-Trainer: „Poulin hat den Unterschied gemacht“

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Phil Hungerecker, Kevin Poulin und Michael Dupont
Mannheims Phil Hungerecker (r) schießt auf das Tor, welches Torwart Kevin Poulin (l) abwehrt. Michael Dupont beobachtet. (Foto: Paul Zinken / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Nach dem 4:1 der Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim wusste Trainer Clément Jodoin, wem sein Team die drei Punkte zu verdanken hatte. „Kevin Poulin hat den Unterschied gemacht. Er hat vor allem in den ersten beiden Dritteln herausragend gehalten“, sagte der Coach. Tatsächlich hatte der Torhüter die Berliner am Sonntagabend in den ersten dreißig Minuten mit vielen guten Paraden vor einem Rückstand bewahrt, als die Mannheimer drückend überlegen waren. Poulin nahm das Lob gelassen: „Es ist mein Job, der Mannschaft in jedem Spiel die Chance auf den Sieg zu geben“, sagte er.

Das gelang dem 28 Jahre alten Kanadier am Wochenende gleich zwei Mal: Schon beim 1:0 nach Penaltyschießen gegen die Schwenninger Wild Wings am Freitag hatte Poulin, der sein Comeback nach einer Augeninfektion gab, glänzend gehalten und am Ende seinen ersten Shutout in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gefeiert.

So entwickelt sich der Torwart, der erst Mitte September nach der Verletzung von Marvin Cüpper verpflichtet worden war, immer mehr zum Glücksgriff für die Berliner. Alle vier Spiele, in denen Poulin bisher im Tor stand, gewannen die Eisbären. Mit einem Gegentorschnitt von 0,97 und einer Fangquote von mehr als 97 Prozent hat er ligaweit die besten Werte aller Keeper.

Schon am Mittwoch empfangen die Berliner den weißrussischen Meister HC Neman Grodno in der Champions Hockey League (CHL). Nach bislang vier Niederlagen in der Hauptrunde haben die Eisbären keine Chance mehr, die Playoffs zu erreichen. Daher will Trainer Jodoin experimentieren: „Es wird einige Veränderungen geben“, sagte er.

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