Eisbären Berlin mit frischen Kräften nach Schwenningen

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Deutsche Presse-Agentur

Die angeschlagenen Eisbären Berlin gehen mit neuer Zuversicht in den Hauptrunden-Endspurt der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Vor dem Auswärtsspiel beim Liga-Schlusslicht Schwenninger Wild Wings am Freitag (19.30 Uhr) sind die Personalsorgen beim Tabellenzehnten deutlich kleiner geworden sind. Während der Länderspielpause haben James Sheppard, Louis-Marc Aubry und Florian Kettemer ihre Verletzungen auskuriert. Außerdem wird der vor wenigen Tagen verpflichtete Angreifer Austin Ortega sein Debüt im Eisbären-Trikot geben.

Trainer Stéphane Richer freut der Effekt der entspannten Personalsituation - er soll die Wende nach zuletzt neun Niederlagen in zehn Spielen einleiten: „Es ist gut zu sehen, dass die Konkurrenz jetzt auch im Training da ist“, sagte er am Donnerstag. Dem Kanadier ist aber auch bewusst, wie brisant die Situation der Berliner nach wie vor ist. Schließlich geht es für sie in den verbleibenden sieben Hauptrundenspielen darum, ihren zehnten Rang zu verteidigen, der die Teilnahme an der Qualifikationsrunde für das Viertelfinale bedeuten würde: „Jetzt fangen unsere Playoffs an“, mahnte Richer. „Wir sind komplett, aber das heißt nicht, dass es einfacher wird. Wir müssen ein Stück mehr arbeiten.“

Neben den genesenen Leistungsträgern soll auch Neuzugang Ortega den Eisbären helfen, ihr Minimalziel zu erreichen. Der 24 Jahre alte US-Amerikaner, der vom Schwedischen Meister Växjö Lakers gekommen war, ist vor seiner DEL-Premiere zuversichtlich: „Ich glaube, ich kann in der Offensive helfen und Kreativität beitragen - und hoffentlich ein paar Tore schießen“, sagte er.

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