Deutsche Presse-Agentur

Weil er seine Ehefrau bei einem gemeinsamen Zechgelage in Überlingen am Bodensee zu Tode geprügelt haben soll, muss der 41-jährige Ehemann nach Ansicht der Anklage elf Jahre in Haft. Die Staatsanwaltschaft beantragte am Dienstag vor dem Konstanzer Landgericht jedoch, den Alkoholsüchtigen nach der Verbüßung von dreieinhalb Jahren für zwei Jahre in einer Psychiatrie unterzubringen, damit er eine Entziehungskur macht. Sollte es der arbeitslose Schweißer schaffen, trocken zu werden, könnte ihm die Hälfte der Haftstrafe erlassen werden. Damit würde sich der Freiheitsentzug auf fünfeinhalb Jahre beschränken.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen