Dynamo will mit Ebert großen Schritt in Sandhausen machen

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Deutsche Presse-Agentur
Jens Maßlich

Patrick Ebert ist zurück. Unter der Woche trainierte der 32 Jahre alte Fußball-Profi erstmals seit rund vier Wochen wieder mit der Mannschaft des Zweitligisten Dynamo Dresden. „Ebi ist seit Mittwoch wieder im Training, hat alles schmerzfrei mitgemacht. Alles weitere wird sich zeigen“, erklärte Cheftrainer Cristian Fiel am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim SV Sandhausen und wollte bei seiner Aufstellung traditionell nicht viel verraten.

Der 39-Jährige muss jedoch in der Partie am Samstag (13.00 Uhr/Sky) weiterhin auf Kapitän Marco Hartmann (Sehnenriss im Oberschenkel), Vasil Kusej (Muskelfaserriss im Oberschenkel) sowie die Innenverteidiger Brian Hamalainen (Rückenprobleme) und Jannik Müller (Muskelverletzung im linken Oberschenkel) verzichten.

Trotz der Ausfälle soll es nur einen Tag nach dem 66. Geburtstag der Sportgemeinschaft auch endlich in Sandhausen was zu feiern geben. Dort tut sich Dresden traditionell schwer, ist in sieben Duellen im Stadion am Hardtwald noch sieglos. Vier Niederlagen stehen lediglich drei Remis gegenüber, bei vier eigenen Toren gab es zehn Gegentreffer. „Die Bilanz ist mir völlig egal. Vor Aue bin ich auch auf eine verheerende Bilanz hingewiesen worden. Wenn es dann genauso läuft wie dort, bin ich zufrieden“, sagte Fiel.

Ausgerechnet beim sächsischen Konkurrenten in Aue feierte der Spanier seinen ersten Sieg als Cheftrainer. Unter ihm ist Dynamo noch ungeschlagen, hat in den vergangenen fünf Partien sieben Punkte eingefahren. Der Abstand auf das Tabellenende ist wieder deutlich angewachsen. Mit 33 Zählern ist Dresden Zwölfter und hat zehn beziehungsweise elf Zähler Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze. Der Klassenverbleib scheint sechs Spieltage vor Schluss in greifbarer Nähe, zumal der direkte Konkurrent Sandhausen weiter auf Abstand gehalten werden könnte.

Der SVS schwebt selbst in akuter Abstiegsgefahr, rangiert als 15. mit 27 Zählern nur einen Platz vor dem punktgleichen 1. FC Magdeburg auf dem Relegationsrang. Mit einem Auswärtssieg wären die Elbestädter fast sicher auch im kommenden Jahr zweitklassig. „Vielleicht schaut der ein oder andere mehr auf die Tabelle als ich“, sagte Fiel und warnte: „Was aber wichtig ist den Jungs mitzugeben, ist, dass Sandhausen im Moment richtig gut ist. Obwohl sie unter uns stehen, sind sie derzeit richtig selbstbewusst.“

Das Team von Uwe Koschinat geht nach zuletzt drei Siegen und dem unglücklichen Last-Minute-Untenschieden gegen Paderborn mit breiter Brust in die Partie. Geht es nach Dynamos Coach, braucht es aber ohnehin keine Extra-Motivation: „Wenn sich einer in unserer Situation nicht motivieren kann, dann haben wir ein Problem.“

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