„Die Schulz-Story“ eröffnet Hamburger Privattheatertage

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Deutsche Presse-Agentur

„Die Schulz-Story“ über den ehemaligen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz eröffnet in diesem Jahr die Hamburger Privattheatertage. „Ein Porträt unserer Mediendemokratie, die einen authentischen Politiker und Menschen umformt bis zur Unkenntlichkeit“, sagte Initiator Axel Schneider, Intendant der Hamburger Kammerspiele, am Mittwoch in Hamburg. Das Theaterstück nach dem Bestseller von Markus Feldenkirchen wird vom Studio Theater Stuttgart auf die Bühne gebracht, Regie führt Christof Küster.

Bei den bundesweiten Privattheatertagen vom 11. bis 23. Juni werden insgesamt zwölf herausragende Inszenierungen aus dem gesamten Bundesgebiet gezeigt. Sie konkurrieren in den Kategorien „Komödie“, „(Zeitgenössisches) Drama“ und „Klassiker“ um den Monica-Bleibtreu-Preis. Die Auszeichnungen werden bei einer Gala am 23. Juni in den Hamburger Kammerspielen verliehen.

Ebenfalls aus Stuttgart kommt das Theater La Lune mit „Emmas Glück“, vom Theater Lindenhof in Melchingen „Chaim & Adolf“. Aus München ist das Theater Blaue Maus mit „Der Untergang der Titanic“ und das Teamtheater Tankstelle mit „Törless“ dabei. Die Bühne Cipolla aus Bremen schickt „Der Untergang des Hauses Usher“ und das Bremer Figurentheater „Kleiner Mann - was nun?“ ins Rennen.

Das kleine Hoftheater aus Hamburg zeigt „Herbstgold“, das Metropoltheater München „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Aus Berlin ist das Kleine Theater am Südwestkorso mit „Der Revisor“ dabei, das Theater Die Färbe aus Singen mit „111 übern Berg“ und das Prinz Regent Theater in Bochum mit „Die Frau, die gegen Türen rannte“.

Privattheatertage

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