Das Sturmgewehr G36 in einem Ausstellungsraum beim Waffenhersteller Heckler & Koch.
Das Sturmgewehr G36 in einem Ausstellungsraum beim Waffenhersteller Heckler & Koch. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung
Lothar Häring

Der Prozess

Heute beginnt vor dem Landgericht Stuttgart der Prozess gegen Heckler-&-Koch-Verantwortliche wegen illegaler, bandenmäßiger Exporte von G36-Sturmgewehren. Der konkrete Vorwurf: Von 2006 bis 2009 sollen Tausende G36 sowie Zubehörteile, für die keine Exportgenehmigungen bestanden, gezielt in mexikanische Krisenregionen geliefert worden sein. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart zogen sich, nach einer Anzeige des Rüstungskritikers Jürgen Grässlin im Jahr 2009, über mehr als sieben Jahre hin. Angeklagt ist unter anderem Peter Beyerle (77), der langjährige Präsident des Landgerichts Rottweil, der nach seiner Pensionierung als Geschäftsführer zu Heckler & Koch wechselte. Bis Ende Oktober sind zunächst 26 Verhandlungstage angesetzt. (här)

Vor dem Landgericht beginnt der Prozess gegen Mitarbeiter der schwäbischen Waffenschmiede Heckler & Koch. Der Waffenhersteller hat sich eine Antikorruptionsstrategie verordnet, doch es bleiben Fragen.

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Der Prozess

Heute beginnt vor dem Landgericht Stuttgart der Prozess gegen Heckler-&-Koch-Verantwortliche wegen illegaler, bandenmäßiger Exporte von G36-Sturmgewehren. Der konkrete Vorwurf: Von 2006 bis 2009 sollen Tausende G36 sowie Zubehörteile, für die keine Exportgenehmigungen bestanden, gezielt in mexikanische Krisenregionen geliefert worden sein. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart zogen sich, nach einer Anzeige des Rüstungskritikers Jürgen Grässlin im Jahr 2009, über mehr als sieben Jahre hin. Angeklagt ist unter anderem Peter Beyerle (77), der langjährige Präsident des Landgerichts Rottweil, der nach seiner Pensionierung als Geschäftsführer zu Heckler & Koch wechselte. Bis Ende Oktober sind zunächst 26 Verhandlungstage angesetzt. (här)

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