Deutsche Post will weiter Verkauf der Tochter Streetscooter

Lesedauer: 2 Min
Post-Chef Frank Appel
Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Post DHL Group. (Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Deutsche Post feilt weiter an einem Verkauf ihrer defizitären Elektrotransporter-Tochter Streetscooter. „Wir sind da weiterhin offen“, sagte Post-Chef Frank Appel am Donnerstagabend vor Journalisten in Stuttgart. Die Post habe immer gesagt, sie könne sich einen Verkauf an Finanzinvestoren oder strategische Investoren vorstellen. Es gebe keinen Zeitdruck. Die Findungsphase werde dieses Jahr sicher noch andauern. Auf die Frage, ob die Post das Geschäft auch behalten würde, antwortete Appel aber sehr deutlich: „Das ist eher unwahrscheinlich.“

Die Post hatte das im Umfeld der Aachener Universität gegründete Start-up 2014 übernommen. Erst im April hatte Streetscooter-Gründer Achim Kampker das Unternehmen verlassen. Neuer Chef wurde Jörg Sommer, der vom amerikanischen Elektro-Nutzfahrzeugshersteller Chanje wechselte. Der Manager war zuvor bei Volkswagen, Renault und Daimler tätig. Mit Sommer, ist sich Appel sicher, könne man mehr aus dem Streetscooter machen. „Seit er an Bord ist, haben sich eine ganze Menge Leute bei uns gemeldet“, sagte Appel.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen