Derbyschwung verpufft: KSC nach 1:2 in der Abstiegszone

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Karlsruhes Kobald
Christoph Kobald sitzt nach dem mit 2:1 verlorenen Spiel gegen Regensburg enttäuscht auf dem Rasen. (Foto: Armin Weigel / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Abstiegssorgen des auswärtsschwachen Karlsruher SC in der 2. Fußball-Bundesliga haben sich wieder verschärft. Die Mannschaft von Trainer Christian Eichner, der weiter auf einen neuen Vertrag wartet, verlor am Mittwoch mit 1:2 (0:1) bei Jahn Regensburg. Drei Tage nach dem 2:1-Sieg gegen den Aufstiegskandidaten VfB Stuttgart konnte der KSC den Schwung aus dem Landesderby nicht mitnehmen und steht zwei Spieltage vor dem Saisonende wieder auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Der Jahn beseitigte durch die Tore von Erik Wekesser (42. Minute) und Sebastian Stolze (62.) bei einem Gegentreffer von Babacar Guèye (77.) selbst die letzten Zweifel am Klassenverbleib.

Das Team sei „sehr enttäuscht“, sagte KSC-Verteidiger Daniel Gordon bei Sky. „Wir haben viele Fehler mit dem Ball gehabt, so ehrlich müssen wir sein.“ Die letzten beiden Saisonpartien gegen die schon als Bundesliga-Aufsteiger feststehende Arminia Bielfeld am Sonntag und danach bei der SpVgg Greuther Fürth seien „unfassbar schwer“. Aber gegen Stuttgart habe die Elf gezeigt, „dass es geht“. Der Rückstand des KSC auf den Tabellen-15. 1. FC Nürnberg beträgt drei Punkte, der Vorsprung auf den Vorletzten SV Wehen Wiesbaden zwei.

In der intensiven Partie taten sich die beiden Kontrahenten lange schwer, es fehlte zunächst an Präzision und Tempo. In der Schlussphase der ersten Hälfte nahm das Spiel aber an Fahrt auf. Wekesser schlug mit einer Direktabnahme aus 16 Metern zum dritten Mal in dieser Saison zu. Schnell antwortete Karlsruhe, dem bisher nur zwei Auswärtssiege in diese Saison gelangen, durch Jerôme Gondorf (45.) mit dem vermeintlichen Ausgleich. Doch nach Überprüfung durch den Video-Assistenten zählte das Tor wegen Abseits nicht.

Regensburg legte stattdessen nach. Von links zog Stolze nach innen und zirkelte den Ball ins lange Eck. KSC-Joker Guèye verkürzte nach einem Solo durch die Jahn-Abwehr und sorgte für die spannende Schlussphase. Die Karlsruher drängten auf den Ausgleich, doch am Ende jubelten die Gastgeber.

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