Bayern gegen Württemberg: Diese Namen sind in den Ländern am beliebtesten

Ein Kind pustet Seifenblasen, wie wird es wohl heißen? (Foto: Pixabay)
Digital-Redakteur

Mia und Noah waren 2021 nach einer Rangliste des Hobby-Namensforschers Knud Bielefeld die beliebtesten Vornamen für Babys in Baden-Württemberg. Auf der am Donnerstag veröffentlichten Rangliste lösen sie Sophia und Leon ab. Die Spitzenreiter des Vorjahres sind auf den zweiten Platz verwiesen worden.

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Populär sind im Südwesten auch Emilia, Emma, Hannah, Lina, Lea, Marie, Leni und Lia sowie bei den Jungen Luca, Matteo, Louis, Elias, Finn, Paul, Jonas und Ben. In Baden-Württemberg verhältnismäßig häufig sind Luca, Rafael, Samuel, Chiara, Noemi und Romy.

In Bayern dominiert noch immer der Max

In Bayern sind laut Bielefeld Sophia und Maximilian am beliebtesten. Im Freistaat waren 2021 ebenfalls beliebt: Anna, Lea, Felix, Noah, Leon, Hannah, Mia, Paul, Marie, Jakob und Jonas. Bayerische Vorlieben, die im Norden selten vorkommen, sind Dauerbrenner wie Benedikt, Ludwig, Antonia, Magdalena oder Valentina. In Hamburg heißen Kinder dagegen eher mal Fiete, Kian, Piet, Ava oder Mina.

Bielefeld ermittelt regelmäßig die häufigsten Babynamen und erfasste für dieses Jahr nach eigenen Angaben etwa 230.000 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland. Das seien etwa 30 Prozent aller bundesweit geborenen Babys. Die Auswertungen basierten auf Quellen aus 433 Städten. 67 Prozent der Daten stammen demnach von Standesämtern und 33 Prozent von Geburtskliniken.

Alte Namen sind im Süden beliebt

Gleich geblieben sind dagegen die grundlegenden Trends mit Blick auf die Namenswahl der Eltern in den Regionen Deutschlands. „In Süddeutschland kommen häufiger die Namen vor, die eigentlich aus der Mode sind“, sagte Bielfeld. Die Mädchennamen Annika, Nina und Franziska sowie die Jungennamen Sebastian, Matthias und Dominik gibt es in Süddeutschland deutlich häufiger als in ganz Deutschland.

Bundesweit liegen bei Bielefelds Top Ten Emilia und Matteo vorn. Im Vorjahr waren es noch Mia und Noah, die diesjährigen Südwest-Ersten. In einem deutlichen Aufwärtstrend sieht Bielefeld die Jungennamen Leo, Levi, Liam, Lio, Matteo und Theo sowie die Mädchennamen Alya, Malea, Leni, Lia, Malia und Malou.

Bendix, Wisdom und Chimamanda - es wird auch ungewöhnlich

Als ungewöhnliche Vornamen, die 2021 in Deutschland nicht einmalig, aber relativ selten vergeben wurden, zählt er bei den Jungen auf: Antonino, Maleo, Bendix, Wisdom, Napoleon, Floki, Rurik und Ezekiel. Bei den Mädchen sind es Alondra, Diliana, Soley, Adora, Lillesol, Soulin, Chimamanda und Lima. Knud Bielefeld veröffentlicht die Ranglisten der Vornamen seit 2006.

Eine ähnliche Statistik gibt seit 1977 auch die Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS) zur Jahresmitte heraus. Sie ermittelte für 2020 die Babynamen Emilia und Noah auf Platz eins. Die GfdS bezieht ihre Daten aus den Standesämtern aller Landeshauptstädte, der meisten Großstädte, der Kreis- und kreisfreien Städte und von weiteren kleinen Standesämtern. So werden laut GfdS etwa 90 Prozent aller in Deutschland beurkundeten Vornamen erfasst.

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