Hirsch, Toba und Rida
Andreas Hirsch (l.), Cheftrainer der deutschen Turner, Andreas Toba (M.) und Karim Rida. (Foto: Thomas Kienzle/dpa / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Nun heißt es für die deutschen Turner: Abwarten und Hoffen! Mit dem fünften Platz am ersten Tag der Team-Qualifikation bei der Heim-WM in Stuttgart war Cheftrainer Andreas Hirsch nicht ganz zufrieden. „Wir hatten einige Fehler, die vermeidbar waren. Aber die Mannschaft hat große Moral gezeigt“, sagte Hirsch. „Jetzt müssen wir abwarten, ob es am Ende reicht.“

Um das Ticket für Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu lösen, muss das Quintett mit Andreas Toba, Lukas Dauser, Karim Rida, Nick Klessing und Philipp Herder am Ende des zweiten Qualifikationstages unter den besten zwölf Mannschaften sein. Frenetisch anfeuert von den 7500 Zuschauern in der Schleyer-Halle kam die Riege am Sonntag auf 246,508 Punkte und blieb damit hinter den überragenden Russen (259,928 Punkte), Taiwan, Brasilien und Spanien. Einige Favoriten wie die Teams aus China, Japan und den USA gehen erst Montag (ab 10.00 Uhr) an die Geräte. „Es wird eng, aber das wussten wir“, sagte Hirsch.

Gute Chancen, das Geräte-Finale am Barren zu erreichen, hat Dauser. „Bis auf den Abgang ist mir die Übung perfekt gelungen. Das war krass“, sagte der 26-Jährige, der sich an seinem Paradegerät über Tageshöchstnote von 15,033 Punkte freute. Top-Sechskämpfer Toba, der solide und ohne große Fehler sein Programm abspulte, steht mit 82,781 Punkten und Platz fünf ziemlich sicher im Mehrkampffinale. Doch das war für den Hannoveraner, der an diesem Montag 29 Jahre alt wird, erstmal Nebensache. „Wir wollen als Team nach Tokio. Jetzt müssen wir hoffen, dass es reicht.“

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