Dank Pourié: KSC bleibt zum achten Mal in Serie unbesiegt

Lesedauer: 3 Min
Finn Ole Becker (l.) und Marvin Wanitzek im Zweikampf
Hamburgs Finn Ole Becker (l.) und Marvin Wanitzek von Karlsruhe kämpfen um den Ball. (Foto: Daniel Bockwoldt/dpa / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Mit seinem ersten Pflichtspieltreffer seit Ende Juli hat Marvin Pourié dem Karlsruher SC das nächste Unentschieden gesichert. Der eingewechselte Torjäger sorgte am Samstag beim FC St. Pauli per Kopf in der Nachspielzeit für den 2:2 (0:0)-Endstand. Für den KSC war es in der 2. Fußball-Bundesliga das sechste Unentschieden nacheinander. Zwei verwandelte Foulelfmeter des früheren KSC-Profis Dimitrios Diamantakos (50./61.) hatten den Gastgebern zunächst eine komfortable Führung verschafft, ehe Marc Lorenz (85.) kurz vor Schluss der Anschlusstreffer gelang. Und wenige Minuten später traf dann Pourié nach einem Eckball von Marvin Wanitzek.

„Wir sind einfach froh, dass die Serie noch hält. Aber wir müssen dringend wieder anfangen, zu siegen“, sagte Lorenz. Insgesamt sind die Karlsruher nun seit acht Pflichtspielen unbesiegt. Pourié freute sich über einen für ihn besonderen Treffer. „Ich habe mein erstes Zweitliga-Tor auf St. Pauli geschossen. Dass ich es jetzt erneut geschafft habe, ist Gänsehaut pur“, sagte der 28-Jährige.

Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz drehte in Hamburg erst spät auf. Zuvor hatte der KSC sich nur wenige Torchancen herausgespielt. Auch defensiv lief es zunächst unglücklich. Kurz nach der Pause berührte Marco Thiede Gegenspieler Daniel Buballa im Strafraum mit dem Arm am Hals - Schiedsrichter Christof Günsch entschied nach Sichtung der Videobilder auf Strafstoß, den Diamantakos sicher verwandelte. Wenige Minuten später sah Lukas Fröde den Paulianer Ryo Miyaichi nicht und stoppte den Japaner mit dem hohen Bein, wieder traf im Anschluss Diamantakos.

KSC-Kader

KSC-Spielplan

Tabelle 2. Bundesliga

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen