DAK-Vertragschef gegen Kassenärzte: „Vernebelungstaktik“

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Deutsche Presse-Agentur

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) betreibt aus Sicht der DAK Baden-Württemberg in der Diskussion um Ärzte-Honorare eine „Vernebelungstaktik“. „Die tendenzielle Darstellung der Vergütung ärztlicher Leistungen ist schon starker Tobak“, sagte der baden-württembergische DAK-Vertragschef Wolfgang Kemmer der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die KV Baden-Württemberg hatte in einer Anzeigenkampagne Einzelhonorare pro Patient und Quartal genannt, so für Gynäkologen einen Satz von 11,88 Euro. „Das spiegelt nur einen kleinen Ausschnitt des Gesamtvolumens der Einnahmen wider.“ Hinzu kämen etliche separat gezahlte Leistungen.

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