Christen, Muslime, Juden: interreligiöses Treffen im Allgäu

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Der sogenannte «Ring for Peace»  im Lindauer Luitpoldpark
Der sogenannte „Ring for Peace“, ein 7,5 Meter hohes, hölzerneres Friedenssymbol steht im Luitpoldpark in Lindau. (Foto: Carolin Gißibl / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Rund 900 Religionsvertreter aus etwa 100 Ländern wollen sich im August zu einem Treffen im Allgäu versammeln. Es sei das weltweit größte interreligiöse Treffen, teilten die Veranstalter der Nichtregierungsorganisation Religions for Peace (RfP) am Dienstag am Veranstaltungsort in Lindau am Bodensee mit. Unter dem Motto „Für unsere gemeinsame Zukunft sorgen - das Gemeinwohl für alle fördern“ wollen die Delegierten vom 19. bis 23. August über die gesellschaftspolitische Verantwortung von Religionen sprechen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am 20. August eine Eröffnungsrede halten.

Schwerpunkt des diesjährigen Treffens ist die Rolle von Frauen in Friedensprozessen. Neben zahlreichen weiblichen Delegierten aus dem Nahen Osten und Nordafrika wird Ela Gandhi, die Tochter des indischen Freiheitskämpfers Manilal Gandhi, erwartet.

Ziel von Religions for Peace ist es, Friedensprozesse voranzutreiben und religiöse Identitäten zu erhalten. Während des Treffens soll es zu Dialogen von Religionsvertretern aus verschiedenen Konfliktregionen kommen, wie zum Beispiel Nord- und Südkorea, Myanmar und Bangladesch, dem Südsudan, der Zentralafrikanischen Republik und der Demokratischen Republik Kongo.

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