Palmsonntag im Münstertal
Selbstgebauten Palmen stehen nach der Palmweihe am Palmsonntag in der Klosterkirche St. Trudpert. (Foto: Patrick Seeger / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Mit feierlichen Gottesdiensten und Prozessionen haben auch im Südwesten viele Christen den Palmsonntag begangen. Damit wird alljährlich des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht und die vorösterliche Karwoche eingeleitet. Gläubige trugen selbstgebaute bunte Palmen sowie geschmückte Zweige mit sich, die in Gottesdiensten gesegnet wurden. Zum Gottesdienst in Münstertal südlich von Freiburg gab es eine Palmweihe mit rund 30 Kindern. Wegen Schneeregens fand sie in der Kirche statt und nicht wie sonst im Freien davor. Die Anhänger von Jesus sollen seinerzeit jubelnd Palmenzweige auf seinen Weg durch Jerusalem geworfen haben.

Fünf Tage vor Karfreitag, dem Tag der Kreuzigung, ist der Palmsonntag auch mit dem Leiden Christi verbunden. In Europa wird das Fest seit dem 8. Jahrhundert begangen. Hierzulande werden mangels Palmen oft Buchsbaum oder Weidenkätzchen zur Weihe in die Kirche gebracht.

Gottesdienst

Katholische Kirche zum Pamlsonntag

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