Deutsche Presse-Agentur

Bis zu 11 500 Zuschauer dürfen beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und dem SC Freiburg am Samstag ins Stadion. Das teilte die Stadt Dortmund am Dienstag mit. Zwei Drittel der Fußballfans sollen aus Dortmund kommen, der Rest aus Nordrhein-Westfalen - Städte mit hohem Infektionsgeschehen ausgenommen. Würde das Maximum ausgereizt, wäre das ein Zuschauerrekord in der derzeit von Corona-Beschränkungen geprägten Bundesligasaison: Am zweiten Spieltag sahen 10 383 Zuschauer das 1:1 zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Union Berlin.

Nach der Einigung der Länder dürfen bis zu 20 Prozent der Plätze im Stadion belegt werden - abhängig von der Entwicklung der Corona-Zahlen in der Region. Das Infektionsgeschehen liege in Dortmund zwar auf „durchaus höherem Niveau“, sagte Gesundheitsamts-Leiter Frank Renken. Von dem kritischen Wert von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Menschen in den vergangenen sieben Tagen, ab dem die Zuschauerzahl wieder reduziert werden müsste, sei man aber noch relativ sicher entfernt. Dieser Wert lag in der Stadt am Dienstag bei 20,1.

Beim Spiel gegen Mönchengladbach zum Saisonauftakt waren noch 10 000 Fans zugelassen gewesen, letztendlich kamen 9300. Bei kommenden Heimspielen des BVB könnten sogar noch mehr Fans ins Stadion. Die 11 500 seien „noch nicht das Ende der Fahnenstange“, sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Es gibt 66 000 Sitzplätze, 20 Prozent davon sind 13 200. Diese Zahl könnten etwa gegen die Erzrivalen Schalke 04 (24. Oktober) und Bayern München (7. November) ausgereizt werden.

Pressekonferenz der Stadt Dortmund (Gesundheitsamts-Leiter ab Minute 14.10, Oberbürgermeister ab 15.30 und 28.30)

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