Bundeswehr-Prozess: Erben eines Mechanikers unterliegen

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Deutsche Presse-Agentur

Die Bundeswehr muss den Erben eines an Krebs gestorbenen Radarmechanikers aus Meßstetten (Zollernalbkreis) keinen Schadenersatz zahlen. Die Bundeswehr habe ihre Pflichten nicht verletzt, urteilten die Richter am Tübinger Landgericht am Donnerstag. Der Soldat hatte von 1967 bis 1973 als Flugmelderadar-Mechaniker in Meßstetten gearbeitet und war zunächst an Leukämie und anschließend an weiteren Krebsarten erkrankt. Er hatte schon selbst gegen die Bundesrepublik geklagt, war aber während des Verfahrens gestorben. Seine Erben hatten das Verfahren fortgesetzt.

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