Deutsche Presse-Agentur

Mit einem falschen Pass hat die Bundespolizei einen Mann an der schweizerischen Grenze bei Gottmadingen (Kreis Konstanz) aufgegriffen. Den Beamten war aufgefallen, dass der 20 Jahre alte Nigerianer der im Pass abgebildeten Person wenig ähnelte. Daraufhin seien seine Fingerabdrücke überprüft worden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Überprüfung bestätigte den Verdacht: Der Pass gehörte einem anderen Mann aus Nigeria. Der 20-Jährige war am frühen Donnerstagmorgen in einem Bus aus Italien kontrolliert worden.

Wie sich herausstellte, war er unter seinem richtigen Namen bereits in Deutschland registriert und hatte guten Grund, seine Identität zu verschleiern: Die Stadt Baden-Baden fahndete wegen Verstoßes gegen das Asylgesetz nach ihm. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Ausweismissbrauchs ermittelt. Den Pass stellte die Polizei sicher. Seine Reise durfte er aber fortsetzen.

Mitteilung der Bundespolizei

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