Deutsche Presse-Agentur

Fast 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs können Hunderte Briefe von der Front digital abgerufen werden. Die Botschaften wurden auf der Webseite der Deutschen Digitalen Bibliothek veröffentlich, wie das Museum für Kommunikation in Nürnberg mitteilte. Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation stellte die Schriftstücke in Kooperation mit dem nationalen Portal für Kultur und Wissen online.

Zwischen 1914 und 1918 waren rund 14 Millionen deutsche Soldaten von ihren Familien getrennt. Feldpostbriefe waren oft die einzige Verbindung zwischen Front und Heimat. Rund 30 000 Menschen arbeiteten dem Museum zufolge damals daran, die insgesamt rund 29 Milliarden Sendungen zu verschicken, von denen 700 nun in der Digital-Bibliothek abrufbar sind.

Die Deutsche Digitale Bibliothek ist ein Projekt von Bund, Ländern und Kommunen. Seit 2012 vernetzt sie die digitalen Bestände von Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland.

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