Bosz hofft auf Trotzreaktion: „Wut in Energie umsetzen“

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Leverkusens Trainer Peter Bosz
Leverkusens Trainer Peter Bosz. (Foto: Uwe Anspach/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Bayer Leverkusens Trainer Peter Bosz hofft nach zuletzt drei Niederlagen mit insgesamt elf Gegentoren auf eine Trotzreaktion seiner Mannschaft im Spiel beim VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr/Sky). „Als Fußballer hasst man Niederlagen. Und drei in Folge, das darf uns nicht passieren“, sagte der Niederländer am Freitag. Auf die Frage, ob seine Spieler nun Angst oder Wut verspürten, antwortete er: „Angst hoffe ich nicht. Und ich bin sicher, dass sie keine Angst haben. Angst ist nie gut. Aber wenn man Wut im Bauch hat und diese in Energie und positive Aggressivität umsetzen kann, dann ist das etwas Gutes.“

Kritik an der fehlenden Balance seines Teams wollte der frühere Dortmunder aber nicht gelten lassen. „Da bin ich total nicht bei ihnen“, sagte er: „Wir haben schon gezeigt, dass wir offensiv spielen und unsere Restverteidigung sehr gut organisieren können. Jetzt müssen wir das in 90 Minuten umsetzen. Und nicht nur in einem Spiel, sondern in allen.“

Kapitän Lars Bender ist nach seinen Oberschenkelproblemen noch kein Kandidat für die Startelf. „Er wird vorher noch mal trainieren. Aber eine Trainingseinheit wäre zu wenig, um von Beginn an zu spielen“, sagte Bosz: „Ob er im Kader stehen kann, müssen wir abwarten.“

Video auf der Facebook-Seite von Bayer 04

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