Bewährungsstrafe für ehemaligen „RZ“-Terroristen gefordert

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Deutsche Presse-Agentur

Eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren hat die Bundesanwaltschaft für ein ehemaliges Mitglied der Terrororganisation „Revolutionäre Zellen“ (RZ) gefordert. Der heute 60-Jährige sei offenbar nie unmittelbar an der Vorbereitung oder Durchführung von Terroranschlägen der RZ beteiligt gewesen, hieß es am Donnerstag im Plädoyer vor dem Oberlandesgericht Stuttgart. Dem Mann sei auch anzurechnen, dass er sich selbst gestellt und ein Geständnis abgelegt hatte. Zu Beginn des Prozesses hatten die Ankläger in ihm noch einen Vordenker der Terrororganisation gesehen: Er habe in der Berliner „Zelle“ eine herausgehobene Rolle gespielt.

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