Bericht: Mehr Landesbedienstete steigen auf Bus und Bahn um

Lesedauer: 2 Min
Winfried Hermann
Winfried Hermann (Die Grünen) ist zu sehen. (Foto: Sebastian Gollnow/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Nach der Erhöhung des Jobticket-Zuschusses für Landesbedienstete in Baden-Württemberg fahren immer mehr von ihnen Bus und Bahn. Das berichten die „Stuttgarter Nachrichten“ (Dienstag) unter Berufung auf das Verkehrsministerium. Demnach stieg die Zahl der Nutzer, die mit einer solchen Karte zur Arbeit kommen, seit der Erhöhung im Oktober vergangenen Jahres bis Ende März um mehr als 2500 auf 26 731. Die grün-schwarze Landesregierung hatte den Zuschuss von 240 auf 300 Euro pro Person und Jahr erhöht, damit mehr Mitarbeiter auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

„Das Jobticket des Landes ist ein zentraler Baustein in einem umfassenden Maßnahmenbündel für saubere Luft und zur Förderung der ÖPNV“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) dem Blatt. Das Jobticket für Beamte und Angestellte der Landesverwaltung gibt es seit Januar 2016. Es war von der grün-roten Vorgängerregierung eingeführt worden. Das Ziel des Ministeriums ist derzeit aber noch nicht erreicht: Der höhere Zuschuss soll mittelfristig 3500 neue Jobticket-Nutzer bringen. Derzeit können dem Bericht zufolge 279 000 Landesbedienstete einen Anspruch darauf geltend machen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen