Bankmitarbeiterin betätigt aus Versehen „Stinkbombe“

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Deutsche Presse-Agentur

Ein mutmaßlicher Stinkbombenangriff auf eine Bank in Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) hat sich als Missgeschick einer Mitarbeiterin entpuppt. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte, hatte sie eine Ampulle Buttersäure in ihrer Handtasche transportiert. Die Frau hatte die intensiv riechende Flüssigkeit zur Schädlingsbekämpfung erworben. Das Fläschchen zerbrach in der Tasche und fiel im Wartebereich der Bank auf den Boden. Über die Lüftungsanlage verbreitete sich der Geruch.

Das Bankgebäude, in dem sich auch ein Polizeiposten befindet, war bei dem Vorfall Ende August wegen starken Gestanks evakuiert worden. 13 Menschen hatten das Haus vorübergehend verlassen müssen. Die Polizei hatte nach dem Fund der Ampulle zunächst wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Frau habe ihr Malheur nicht sofort offenbart, weil es ihr peinlich gewesen sei, so der Sprecher.

Erste Polizeimeldung

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