Bahnunternehmen fordern nach Havarie in Rastatt mehr Tempo

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Bahntunnel bei Rastatt
Das Nordportal des im Bau befindlichen Bahntunnels Rastatt. (Foto: Uli Deck/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Ein Jahr nach der Havarie beim Bau des Tunnels für die Rheintalbahn im baden-württembergischen Rastatt hat das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) mehr Tempo bei der Aufarbeitung gefordert. Wichtige Fragen zum Weiterbau der beiden Tunnelröhren und zur Entschädigung seien weiter offen, kritisierte der Verband mit 50 Mitgliedern. Auch die Ursachenforschung ist noch nicht abgeschlossen.

Am 12. August 2017 waren Wasser, Sand und Kies in einen gerade gebohrten Teil der Oströhre direkt unterhalb der wichtigen Rheintalbahn eingedrungen. Die beiden Schienenstränge sackten ab, der Verkehr wurde für sieben Wochen unterbrochen. Auf der Strecke verkehren rund 300 Züge täglich. Neben Zehntausenden Pendlern wurde vor allen der Güterverkehr hart getroffen. Ausweichstrecken standen erst nach längerem Anlauf und nur für einen Teil der Züge zur Verfügung.

Informationen der Bahn zum Ausbau der Rheintalbahn

Informationen der Bahn zum Tunnel Rastatt

Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE)

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