Deutsche Presse-Agentur

Das Land Baden-Württemberg will die zehn Millionen Euro teure Kostensteigerung beim geplanten Bahnhof Merklingen (Alb-Donau-Kreis) auf der Schwäbischen Alb übernehmen. Das berichten „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ in ihren Mittwochsausgaben und berufen sich dabei auf eine Aussage von Thekla Walker, haushaltspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion. Die Lücke wolle man aus Bundesmitteln finanzieren, mit denen die Länder den Ausbau des Personennahverkehrs auf der Schiene vorantreiben können. Walker sagte, dem Land stünden entsprechende Mittel zur Verfügung. Ziel sei es, dass der Bahnhof an der Schnellbahnstrecke Stuttgart-Ulm weiter gebaut werden kann.

Als Ursache für die erheblichen Mehrkosten des Projekts hatte ein Sprecher des Verkehrsministerium vor allem steigende Baukosten genannt. Das Land wollte eigentlich maximal 30 Millionen Euro für den Bahnhofsbau zusteuern, die Gemeinden übernehmen 13 Millionen Euro.

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