Verspätet und voll: Auf der Süd- und der Bodensee-Gürtelbahn herrscht Chaos.
Verspätet und voll: Auf der Süd- und der Bodensee-Gürtelbahn herrscht Chaos. (Foto: Roland Rasemann)
Landes-Korrespondentin

Im Konflikt um die Zustände auf der Südbahn fordert der verkehrspolitische Sprecher der CDU, Thomas Dörflinger, Entschädigungen für Bahnkunden.

In einem Brief an David Weltzien, Chef der DB Regio, schreibt der Biberacher Landtagsabgeordnete: „Ich halte es für angemessen, die betroffenen Zugreisenden zu entschädigen“. Das sei auch in ähnlichen Fälle auf Filstal-, Rems- und Frankenbahn bereits geschehen. Dort hatte de DB Regio Fahrgästen den Ticketpreis für ein Monatsabo erstattet, nachdem es massive Probleme mit Zugausfällen, Verspätungen und überfüllten Waggons gegeben hatte.

Genau diese Zustände herrschen derzeit auf der Süd- und Bodenseegürtelbahn. Grund sind unter anderem Probleme, ausreichend Triebwagen auf die Strecken zu bringen. Landräte und Fahrgastvertreter kritisieren nicht nur die Bahn, sondern auch Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Er habe bei der Ausschreibung für die Bahnleistungen zu knapp kalkuliert, um Geld zu sparen. Diese Vorwürfe wies Hermann zurück. Am 30. Januar treffen sich Vertreter von Land, Bahn und den betroffenen Landkreisen, um Lösungen für die Probleme zu suchen.

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