Babbel kritisiert Hitzlsperger: „Intelligenter eingeschätzt“

Markus Babbel
Markus Babbel blickt in die Kamera. (Foto: Urs Flueeler / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Markus Babbel hat seinen ehemaligen Spieler Thomas Hitzlsperger für dessen Rolle in der Führungskrise des VfB Stuttgart scharf kritisiert. Der VfB gebe „im Moment einfach ein desolates Bild nach außen ab“, sagte der Ex-Trainer der Schwaben in der TV-Sendung „SWR Sport“. Hitzlsperger hatte den Machtkampf beim Fußball-Bundesligisten mit einem Brief auf seiner Internetseite kurz vor Silvester öffentlich gemacht.

„Der offene Brief war natürlich ein absolutes Desaster. Das hätte ich dem Thomas nicht zugetraut. Da habe ich ihn etwas intelligenter eingeschätzt“, sagte Babbel in der TV-Sendung „SWR Sport“. „Da war für mich völlig klar, das geht nicht, das war unter der Gürtellinie.“

Hitzlsperger hatte in dem Schreiben VfB-Präsident Claus Vogt angegriffen und ihm unter anderem Inkompetenz unterstellt. Seitdem herrscht Chaos bei den Schwaben, zahlreiche Führungskräfte des Clubs sind bereits zurückgetreten oder wurden abberufen. Ex-Trainer Babbel, der von Ende 2008 bis Ende 2009 als VfB-Chefcoach gearbeitet hatte, sieht neben Hitzlsperger nun auch Vogt gefordert. „Genauso der Präsident, der Herr Vogt muss auch wissen, dass er im Moment keine gute Rolle spielt“, sagte der 48-Jährige. „Im Moment sind beide gefordert, im Wohle des VfB wieder auf einen Nenner zu kommen.“

© dpa-infocom, dpa:210222-99-541888/2

Kader des VfB Stuttgart

Babbel bei SWR Sport

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Nach Tötungsdelikt an einem 13-Jährigen

13-Jähriger ermordet, 14-Jähriger in Haft: Neue Details zur Bluttat in Sinsheim

Nach dem gewaltsamen Tod eines 13-Jährigen in Sinsheim bei Heidelberg wird ein wegen eines früheren Messerangriffs polizeibekannter 14-Jähriger verdächtigt. Er sollte am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache des Jungen klären.

Der 13-Jährige ist nach ersten Erkenntnissen der Ermittler aus Eifersucht umgebracht worden. Die Ermittlungen zum Motiv liefen aber weiter, sagte Siegfried Kollmar von der Kriminalpolizei Mannheim am Donnerstag.

Schriftzug Polizei

Zeugen gesucht: Männer entreißen Leine und werfen Hund in Fluss

Die Polizei sucht nach zwei jungen Männern, die in Kenzingen (Kreis Emmendingen) einen Hund in einen Fluss geworfen haben sollen. Der Hund sei rund 40 bis 80 Meter abgetrieben worden, habe aber leicht verletzt und mit einer leichten Unterkühlung von der Feuerwehr gerettet werden können, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Ein Tierschutzverein hat nun eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise ausgesetzt. Nach einem Zeugenaufruf hätten sich bereits einige Menschen gemeldet, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Impftermin-Ampel: Jetzt freie Corona-Impftermine in Ihrer Region finden

Mehr holprig als reibungslos läuft seit einigen Wochen die Corona-Impfkampagne in ganz Deutschland. Vornehmlich alte oder pflegebedürftige Menschen werden in den meisten Bundesländern zuerst geimpft.

Doch selbst wer zur aktuellen Zielgruppe gehört, hat es gerade schwer, einen Termin zu bekommen. Regionale Impfzentren haben - wenn überhaupt - nur wenige freie Termine, die schnell vergeben sind. Daneben fällt es schwer zu verstehen, welche Alternativen zum Impfzentrum vor Ort es noch gibt.

Mehr Themen