Deutsche Presse-Agentur

Etwas buchstäblich Schönes hat sich die Städtische Galerie in Karlsruhe mit ihrer neuen Ausstellung einfallen lassen. Unter dem Titel „bildschön“ versucht das Museum, dem Kult um das perfekte Aussehen in der aktuellen Kunst auf die Spur zu kommen. Mit Werken von 37 Künstlern - darunter 30 Frauen - stellt sie Fragen nach dem Wert von makelloser Schönheit, nach den heutigen Praktiken, den ästhetischen Urteilen und nach der Faszination, die von diesem seit Jahrhunderten als höchstes Gut betrachteten Begriff ausgeht. „Schönheit hat Konjunktur, und ein schöner Körper gilt heute geradezu als unentbehrliches Kapital“, erläuterte Galerie-Leiterin Brigitte Baumstark am Freitag die Bedeutung des Kults.

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