Deutsche Presse-Agentur

Die mehr als 100 aus einem Transporter befreiten Hunde- und Katzenbabys sind laut Ministerium in einem kritischen Zustand.

Von den 21 Katzen sei eine gestorben, teilte das Agrarministerium am Donnerstag in Stuttgart mit Verweis auf die Veterinärbehörde mit. 18 weitere seien zudem erkennbar krank. Bei den 93 Hundewelpen sehe es ähnlich aus: Alle Tiere seien wohl von Würmern befallen. Vier Hunde seien schwer krank, bei zweien sei das Überleben fraglich.

Tiere sollten nach Spanien gebracht werden

Polizisten hatten die Tiere am Dienstagabend auf der Autobahn bei Leonberg (Kreis Böblingen) aus einem Transporter aus der Slowakei befreit.

Im Laderaum waren sie bei einer Kontrolle entdeckt worden. Die Tiere sollten wohl nach Spanien gebracht werden.

Minister äußert sich

„Aus Osteuropa werden immer wieder viel zu junge Hunde- aber auch Katzenwelpen in einem schlechten Gesundheitszustand angeboten“, erklärte Agrarminister Peter Hauk am Donnerstag. Wer diese Tiere kaufe, unterstütze illegalen Handel mit Hunde- und Katzenwelpen und damit auch die mit Zucht und Transport verbundene Qual der Tiere.

Illegaler Welpenhandel in Zahlen

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen