Der Auszubildende musste zur Beobachtung ins Krankenhaus.
Der Auszubildende musste zur Beobachtung ins Krankenhaus. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Einen Kollegen als Schutzengel hat ein Auszubildender im Ortenaukreis gehabt. Dieser rettete ihm mutmaßlich das Leben.

Der junge Mann stieß bei Arbeiten mit Hammer und Meißel auf ein stromführendes Kabel. Der Jugendliche stand dabei auf einer Leiter in etwa vier Metern Höhe. Sein 54-jähriger-Kollege erkannte die Situation und reagierte blitzschnell. Geistesgegenwärtig zog er dem Auszubildenden die Leiter unter den Füßen weg und unterbrach somit den Kontakt zum Stromkabel.

Ferner fing er den nun aus vier Metern in die Tiefe fallenden Arbeiter so gut es ging ab und verhinderte somit einen ungeschützten Aufprall auf den Boden. Bis zum Eintreffen des alarmierten Rettungsdienstes und eines Notarztes betreute der Lebensretter den Jugendlichen. Nach ersten Feststellungen zog sich der junge Mann keine schwerwiegenden Verletzungen zu, wurde aber zur Beobachtung in das Ortenauklinikum Achern eingeliefert.

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