Ein Angestellter eines Fahrradlades berät Kunden
Ein Angestellter eines Fahrradlades berät in einem Verkaufsraum Kunden. (Foto: Marijan Murat / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Viele Menschen in Baden-Württemberg kaufen sich in diesen Wochen ein neues Fahrrad. „Wir sehen derzeit einen enormen Run auf die Fahrradläden“, sagt David Eisenberger vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV). „Ohne von einem Gewinner der Krise reden zu wollen, muss man festhalten, dass das Fahrrad gerade einen besonderen Moment erlebt.“

Der Experte führt den Boom unter anderem darauf zurück, dass viele Menschen in der Corona-Krise auf den Urlaub in der Ferne verzichten und das Geld stattdessen in ein Rad investieren, um Ziele in der Heimatregion anzusteuern. Zudem meiden viele Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel aus Angst vor einer Ansteckung. „Bei Fahrrädern kann man die Distanz halten“, sagt Eisenberger.

Das Fahrradgeschäft Transvelo in Stuttgart hat in den vergangenen Wochen 20 Prozent mehr Umsatz gemacht, wie der Verkäufer Jonathan Hild berichtet. Auch Michael Klikar von MK-Bikes in Karlsruhe sieht eine stark gestiegene Nachfrage: „Wir machen in einer Woche den Umsatz, den wir vorher in drei Wochen hatten.“

Zweirad-Industrie-Verband

Transvelo

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