Deutsche Presse-Agentur

Nach dem Tod einer 80 Jahre alten Frau in einem Mannheimer Seniorenheim sind der Leiter des Hauses und eine Kollegin aus dem Pflegedienst wegen Freiheitsberaubung mit Todesfolge angeklagt worden. Die Frau war nach früheren Angaben der Justiz mit einer Kompressionsbinde in ihrem Rollstuhl fixiert worden, sie rutschte aber herunter und strangulierte sich an der Binde selbst. Die Fixierung sei nicht von einem Vormundschaftsgericht genehmigt gewesen, zitiert der „Mannheimer Morgen“ in seiner Online-Ausgabe den Staatsanwalt. Zudem hätte keine Kompressionsbinde verwendet werden dürfen, sondern nur eigens dafür zugelassene Sicherheitsgurte.

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