Deutsche Presse-Agentur

Fünf Tage nach dem Amoklauf von Winnenden hat die Notfallnachsorge eine erste Bilanz gezogen. „Die Koordination hat prima funktioniert“, sagte Annette Kull von der Psychosozialen Notfallnachsorge des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Montag in Winnenden. Das DRK sei täglich mit durchschnittlich 200 Leuten im Einsatz gewesen. Dazu kamen kirchliche Notfallseelsorger und Helfer der Feuerwehr. „Was die Kinder brauchen ist sehr unterschiedlich“, sagte Kull. „Einige wollen einfach nur jemanden an ihrer Seite; andere wollen erzählen, was sie erlebt haben.“ Die Experten begleiteten am Montag auch die ersten Treffen von Lehrern und Schülern der Realschule.

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